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Weit über CAD hinaus

Plenum des DPS Forums – das bereits 5. Forum war wieder gut besucht.

DPS Anwenderforum 2018

Das DPS Software Forum fand in diesem Jahr bereits zum 5. Mal statt. Das Forum Süd in Fellbach bei Stuttgart war erneut gut besucht. Das Generalthema: Wie können den Konstrukteuren und anderen Mitarbeitern im Engineering noch mehr Wege und Möglichkeiten eröffnet werden.

Schon seit Jahren haben die CAD-Systeme an sich - im Fall von DPS Software ist es Solidworks - einen sehr hohen Stand erreicht. Gleichzeitig aber bestehen in der Praxis Bedürfnisse, die darüber hinausgehen.

Die Software-Hersteller haben darauf reagiert, indem sie heute ganze "Seiten" von Software-Paketen anbieten. Daraus kann sich jeder Anwender das passende aussuchen. Ob es sich um ein komfortables Dokumentationssystem handelt, um Simulationsmöglichkeiten oder um ein Elektro-CAD-System, eng gekoppelt mit dem CAD-System selbst.

Insgesamt gibt es bei Solidworks über 20 Zusatzpakete plus vieler Partnerprodukte. Jetzt kommen auch recht spezielle Fälle in den Fokus, wie die Simulation von Partikelströmen, die Fabrikplanung für komplexe Produktionsstätten, oder der Umgang mit regelbasierten Ansätzen im Unternehmen.

DPS hat daher seinen vielen Zusatzapplikationen, weitere hinzugefügt, die auch auf dem Anwenderforum gezeigt wurden und sozusagen "berührbar" waren.

Neben den ‚What’s New‘ im brandneuen Solidworks 2019, das den Anwendern im Detail vorgestellt und diskutiert wurde, konnten die Besucher unter 15 Vorträgen mit Kunden und Spezialisten wählen. Daneben stellte eine stark praxisbezogene Ausstellung ein besonderes Merkmal der Veranstaltung dar.


Manfred Gravius, geschäftsführender Gesellschafter DPS (links) und Uwe Burk, Country Manager Dassault Systèmes, begrüßten die Besucher und stellten die Highlights vor. Nikolas Zimmermann (mitte), Fraunhofer Institut IAO, referierte als Key Note Speaker zum Thema „Engineering 4.0“

Applikationen, die Grenzen überwinden

Noch immer "neu" ist Solidworks PCB, ein Software-Paket auf der Basis des Altium Designers, für die Entwicklung von Leiterkarten - nun aber eben elektrisch und mechanisch.

Die Software enthält alles was man braucht, um Stromlaufpläne zu entwerfen, die bestückten PCBs zu simulieren und letztendlich in ein Gehäuse einzupassen.

Dazu kommt auf der mechanischen Seite die Entwicklung des Gehäuses. Die perfekte Abstimmung von Gehäusedimensionen und der Befestigung mit der Platine - letztendlich die Verbindung aller 3D-Komponenten zu einem integrierten Projekt.


Der Roboter in Form eines Humanoiden wurde in Solidworks konstruiert und hört auf den schönen Namen Nao. Hersteller ist Aldebaran Robotics (Roboterhersteller aus Paris).

Innerhalb dieses Projekts findet dann auch das Thermomanagement statt und die darauf basierende Auslegung der Komponenten. Der Anwender kommt also, ohne Medienbruch, vom Schaltplan bis zum Thermomanagement - mehr Performance - weniger Fehler.

Neue Möglichkeiten erhalten Anwender-Unternehmen durch die Integration eines Stahlbaupakets in Solidworks. "SolidSteel parametric" kommt von der Ingenieurgemeinschaft Klietsch GmbH, Siegen. Der wichtigste Aspekt bei der Entwicklung von SolidSteel parametric war die tiefe Integration in Solidworks.

Für den Anwender bringt das Vorteile wie die leichte Erlernbarkeit, die gleiche Bedienlogik und Handhabbarkeit und keinerlei Dateninkompatibilitäten. Ein Stahlbauteil verhält sich in der Solidworks-Umgebung genauso, wie jedes andere Solidworks-Teil auch.

Kongenial dazu passt ein Anlagen-Paket, Smap 2D und 3D von CAD Partner, das nun auch über DPS verfügbar gemacht wird.


Reimund Rubelowski zeigte im Forum die Vorteile eines regelbasierten CAD/CAM-Systems für die Holzbearbeitung, welches DPS im Angebot hat.

Es bietet 2D-Flussdiagramm- und Symbolunterstützung für die P&I Erstellung und unterstützt die strengen Anforderungen der Anlagenplanung. In Kombination mit Smap 3D wird die Rohrleitungskonstruktion mit umfangreichen 3D-Teilebibliotheken und einer vollautomatischen isometrischen Zeichnungsausgabe insgesamt automatisiert und stark beschleunigt.

Ist der Stahl- und Anlagenbau klar, kann nun auch noch eine vollkommene Fabrikplanung aus Solidworks heraus gemacht werden. Dazu wurde das System Visual Components integriert. Hierbei kann der Anwender zukünftige Fabriken entwerfen, planen und simulieren. Die Arbeit wird dabei von einer Bibliothek mit vorgefertigten Fabrikomponenten stark vereinfacht.

Wichtige Funktionen:

  • Layout Konfiguration
  • CAD-Kompatibilität
  • Projektpläne und -Unterlagen
  • Roboterprogrammierung
  • Unterstützung von Punktwolken
  • 2D-Zeichnungen
  • SPS-Schnittstelle
  • Statistiken und Berichterstellung

Visual Components hat seinen Hauptsitz in Finnland und ist in Deutschland mit einer Niederlassung in München vertreten.